13.02.2020
Kräftige Finanzspritze für die Feuerwehren im Freistaat

Der Bayerische Landtag beschloss am heutigen Donnerstag, die Nachwuchsgewinnung von Jugendlichen für die Freiwilligen Feuerwehren mit künftig 550.000 Euro zu unterstützen.

Bestmögliche Rahmenbedingungen für die Feuerwehren schaffen: Mit einer Initiative hierfür haben sich heute die FREIE WÄHLER im Bayerischen Landtag gemeinsam mit ihren Regierungspartnern der CSU durchgesetzt. In den knapp 7600 bayerischen Freiwilligen Feuerwehren sind über 310.000 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner ehrenamtlich engagiert. Dennoch sei es eine Herausforderung für die Zukunft, weiterhin genug ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für die Feuerwehren zu finden, die diese wichtige Aufgabe übernehmen.

In manchen Bundesländern seien aufgrund des Mangels an Helfern zum Teil Pflichtfeuerwehren gegründet worden. In Bayern konnte diese Entwicklung bislang glücklicherweise abgewendet werden, betont der Parlamentarische Geschäftsführer der FW-Regierungsfraktion Dr. Fabian Mehring. Dennoch sei es von zentraler Bedeutung, rechtzeitig finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, damit die Feuerwehren im Interesse der Sicherheit weiterhin genügend Helferinnen und Helfer für sich gewinnen können.“

Der Bayerische Landtag beschloss deshalb auf Initiative der FREIE WÄHLER-Landtagsfraktion am heutigen Donnerstag, 13. Februar 2020, künftig 550.000 Euro für die Gewinnung und Bindung von ehrenamtlichen Kräften für die Freiwilligen Feuerwehren in Bayern zur Verfügung zu stellen. Bislang waren hierfür 50.000 Euro vorgesehen, teilt der Parlamentarische Geschäftsführer der FW-Regierungsfraktion mit.

Mit den zusätzlichen 500.000 Euro unterstützt die FREIE WÄHLER-Landtagsfraktion die Gemeinden und deren Maßnahmen zur Gewinnung und Bindung von ehrenamtlichen Kräften für die Feuerwehren. Vor allem in die Jugend- und Nachwuchsarbeit soll das Geld fließen, um eine frühzeitige Bindung zu erreichen. „Was unsere Freiwilligen Feuerwehren leisten ist für die bayerischen Kommunen bei der Sicherstellung ihres gesetzliches Auftrags im besten Wortsinn unbezahlbar. Umso mehr freut es mich, dass unsere Bayernkoalition die Feuerwehrfrauen und -männer im Freistaat nun noch besser unterstützen“, so Mehring.