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24.05.2023
Dr. Mehring: „Umweltministerium hat Schwerpunkt in unserer Heimat gesetzt“

Über 123 Millionen Euro fließen aus München in die Landkreise Augsburg, Dillingen, Aichach-Friedberg und Donau-Ries

Das Bayerische Umweltministerium hat in der ablaufenden Legislaturperiode einen besonderen Schwerpunkt in der Region gesetzt. Darauf verweist der Landtagsabgeordnete Dr. Fabian Mehring nach einem Spitzengespräch mit Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber. „Kaum eine Region in ganz Bayern hat so sehr von den Fördermitteln des Umweltministeriums profitiert wie unsere Heimat. In den letzten Jahren sind mehr als 123 Millionen Euro von der Isar in die Landkreise Augsburg (24,4 Millionen), Dillingen (17,2 Millionen), Aichach-Friedberg (16,9 Millionen) und Donau-Ries (67,2 Millionen) geflossen“, so der Abgeordnete.

Der Schwerpunkt lag dabei laut Mehring auf der Unterstützung der Kommunen bei der Wasserversorgung. „Obwohl für die Wasserversorgung eigentlich die Kommunen zuständig sind, unterstützt unsere Bayernkoalition die Städte und Gemeinde wie kein anderes Bundesland bei der Erfüllung dieses Pflichtaufgabe. Alleine hierfür sind mehr als 14 Millionen in den Landkreis Augsburg und 11,5 Millionen in den Landkreis Dillingen geflossen“, erklärt Mehring. Der Landkreis Donau-Ries erhielt 54,7 Millionen Euro, der Landkreis Aichach-Friedberg 14,1 Millionen Euro.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt laut dem Abgeordneten auf der Förderung von Klimaschutzmaßnahmen, wofür über 400 000 Euro in den Landkreis Augsburg und fast 300 000 Euro Landesmittel in den Landkreis Dillingen geflossen sind. Der Landkreis Donau-Ries wurde mit 560.000 Euro unterstützt, der Landkreis Aichach-Friedberg erhielt für Naturschutzprogramme 2,6 Millionen Euro. Schließlich freut sich Mehring auch über die von ihm initiierte Sonderförderung in Millionenhöhe für die Forschung am Augsburger bifa-Umweltinstitut sowie die Unterstützung des Freistaats für die Umweltbildung in den heimischen Umweltstationen: „Wenn wir die Menschen beim Klimaschutz mitnehmen wollen, dürfen wir diese Masteraufgabe nicht nur als Lastenverteilung begreifen, sondern müssen aktiv dafür begeistern. Auch dafür ist fast eine Million in entsprechende Bildungsangebote und die Umweltstationen unserer Region geflossen“, so Mehring.

Entsprechend zufrieden zeigt sich Mehring: „Der kurze Draht zum Umweltminister hat sich in messbaren Zahlen bewährt. Gemeinsam haben wir ein dickes Ausrufezeichen hinter den Umwelt- und Klimaschutz in unserer Heimat gesetzt“, so Mehring. Für die neue Legislaturperiode wünscht Mehring sich indes insbesondere die konsequente Fortsetzung des Ausbaus der Messstellen für die roten Gebiete in der Region. „Hier müssen wir noch deutlich besser werden und brauchen ein wesentlich engmaschigeres Netz, um den berechtigten Interessen unserer heimischen Landwirtschaft gerecht zu werden“, so Mehring.