02.06.2020
Dr. Mehring freut sich über 683 neue Stellen in Schwaben

Polizeipräsidien im Regierungsbezirk erhalten viele neue Polizisten  

Einen besonderen Gast durften FW-Fraktionschef Florian Streibl und Parlamentarischer Geschäftsführer Dr. Fabian Mehring (beide FW) in der Mitte ihrer FREIE WÄHLER Regierungsfraktion im Bayerischen Landtag begrüßen. Sie hatten Bayerns Innenminister Joachim Herrmann eingeladen um über die Umsetzung des im Koalitionsvertrag von FW und CSU vereinbarten Aufwuchses der Polizeistellen im Freistaat zu berichten.

Während in den letzten zehn Jahren bereits über 2000 neue Stellen geschaffen wurden, sollen nach Vereinbarung der Bayernkoalition in den nächsten fünf Jahren weitere 3388 Polizistinnen und Polizisten bei Bereitschaftspolizei, Landeskriminalamt und Polizeiverwaltungsamt eingestellt werden. „Damit setzen wir eine Übereinkunft aus unserem Koalitionsvertrag um. Insbesondere die Digitalisierung und das damit verbundene Phänomen der Cyberkriminalität stellen unsere Polizei vor neue Herausforderungen für die wir gewappnet sein wollen. Zudem wächst Bayern weiter, womit die Polizei Schritt halten muss um die öffentliche Ordnung verlässlich garantieren zu können“, erklärt Mehring die Notwendigkeit für neue Stellen.

Die regionale Verteilung der Stellenmehrung erfolgt laut dem Parlamentarischen Geschäftsführer nach einem ausgewogenen Schlüssen: „Dabei findet sowohl die Bevölkerungsentwicklung Berücksichtigung wie auch besondere Schwerpunkte des Einsatzaufkommens und der Kriminalität. In Metropolregionen mit diversen Großereignissen, Bundesligafußball und zahlreichen Demonstrationen brauchen wir freilich mehr Beamten als auf dem flachen Land“, erklärt der Landespolitiker.

Besonders freut sich Mehring darüber, dass mit dem zwischen FW und CSU vereinbarten Stellenkonzept nun auch die beiden schwäbischen Polizeipräsidien deutlich mehr Beamten erhalten. Bis zum Jahr 2025 soll es im Polizeipräsidium Schwaben Nord 466 mehr Kräfte geben, während das Präsidium Schwaben Süd/West 217 neue Polizisten erhält. „Dieser kraftvolle Zuwachs wird Schwabens Rolle Sonderrolle in Bayern gerecht, die aus dem Raum Augsburg als dritter Metropolregion des Freistaates und dem Allgäu als Tourismusregion resultiert“, freut sich Mehring über die guten Nachrichten.